Hallo,
kennt jemand eine gute Übersicht, was die Unterschiede, Vor- und Nachteile der beiden Varianten sind?
Dank & gruß,
Regina
Hallo,
kennt jemand eine gute Übersicht, was die Unterschiede, Vor- und Nachteile der beiden Varianten sind?
Dank & gruß,
Regina
Es gibt sicherlich ein paar Blogartikel und Dokumentationen dazu (z.B. CiviCRM without a CMS? Welcome back Standalone! | CiviCRM oder Choosing a CMS - CiviCRM Installation Guide - CiviCRM Documentation ).
Kurz zusammengefasst würde ich sagen:
Ein CMS als Basis hat lange Sinn ergeben. CiviCRM Systeme liefen “früher” auf der gleichen Domain wie die Webseite der Institution, inzwischen wird das in der Regel getrennt. Daher ist das CMS als Basis nicht mehr notwendig und eher zusätzlicher “Balast” bei der Wartung, Nutzerverwaltung, Datenstruktur etc. Die Kommunikation zwischen den Systemen ist heute mehr Schnittstellenbasiert (API) und somit Domainunabhängig. Ich will aber nicht bewerten, ob das immer alles einfacher macht, es bringt mitunter zusätzliche Komplexität mit sich. Grundsätzlich ist das aber der “modernere” Ansatz.
Insbesondere wenn die System auf 2 verschiedenen Domains laufen (z.B. crm.beispiel.de und beispiel.de) macht der “Unterbau” eines CMS auf crm.beispiel.de nicht mehr viel Sinn. Die Benutzerverwaltung, die das CMS übernommen hatte, ist nun in Standalone integriert. Der Login-Prozess ist eingängiger und auch die Menüführung stringenter direkt ins CRM.
Du musst dich nicht mehr zusätzlich um Updates oder Plugins in deinem Civi CMS kümmern.
Das ist das, was ich bislang so verstanden und rausgehört habe, aber ich bin auch kein absoluter Experte ![]()
Vielen Dank für deine Einschätzung, @Lucas_Paradies, das hilft mir sehr.
Hallo Regina,
ich stand für meinen Förderkreis vor der gleichen Frage. Durch meinen beruflichen Hintergrund konnte ich sowohl technisch hinter die Kulissen blicken als auch den Blick aus der Anwendersicht auf das System haben.
Die Entscheidung fiel in meinem Fall leicht, da wir zum einen im Software-Stack noch HumHub, Keycloak und kirby als (headless-)CMS vorgesehen hatten und zum anderen keines der unterstützten CMS wirklich gefiel. Ich empfinde WordPress (WP) weiterhin als einen einzigen Sicherheitsalbtraum.
Aus technischer Sicht betrachtet ist die Standalone-Variante für mich die Zukunft. Ich bin tatsächlich sehr begeistert, dass ein OS-Produkt so robust, gut dokumentiert und flexibel daherkommt und sich nahezu vollautomatisch aktualisieren und administrieren lässt. Das ist bei der Verbandelung mit einem CMS nicht mehr so einfach gegeben.
Sofern Ihr Kompetenzen im Bereich Frontent habt, ist es ein Leichtes, über das API komplexe(ste) Arbeitsabläufe zu realisieren und dies auch buchstäblich robust.
Das Contact Form 7 scheint mir ein Mittel der Wahl für WP-Instanzen zu sein, um CiviCRM-Standalone komfortabel anzusprechen (z.B. Newsletter-Anmeldung), ohne dass man eingebettete CiviCRM-Formulare mit all ihren Problemen (Cross-Site-Einbettung, Design …) verwenden muss.
Ich setze jetzt CiviCRM-Standalone ein gutes Jahr mit steigender Begeisterung ein. Alle Upgrades liefen bis heute fehlerfrei durch, der Betrieb ist stabil und mit dem Kommandozeilen-Tool CV, dem(!) API und Extensions sowie der tollen Syntopia Twingle-Extension, sind alle unsere Anforderungen ohne überbordende Administration auch im Ehrenamt zu stemmen.
Vielleicht hilft Dir dieser Kurzbericht bei der Entscheidungsfindung.
Viele Grüße
\Fabian
Cool, Danke für deine Einblicke, @hfcoma - schön, dass es für dich optimal funktioniert.